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Was ist bei der Ölmalerei zu beachten?
Erstmal grundlegend zur Ölmalerei: das Malen mit Ölfarben ist nicht so einfach und sauber wie beispielsweile mit Aquarellfarben. Ölfarben sind grundlegend anders, die Farben schmieren, lassen sich nicht mit Wasser vermalen, stinken und können hässliche Flecken hinterlassen. Und trotzdem hat das Malen mit Ölfarben einen eigenen Reiz mit ganz anderen Möglichkeiten.
Aufgrund der Farbe ist es wichtig in einem Raum zu malen, der sich gut lüften lässt, oder direkt draußen zu malen. Außerdem solltest du darauf achten beim Malen nur alte Klamotten zu tragen und eine Unterlage auszulegen.
Wenn du dich für das Malen auf einer Leinwand oder Holzplatte entscheidest, sollte du sie vor dem Malen erst grundieren. Das ist nicht nur bei selbst aufgespannten Leinwänden nötig, sondern auch bei bereits vorgrundierten, gekauften Leinwänden. Die Qualität und Haltbarkeit werden maßgeblich von der Grundierung beeinflusst, da die Oberfläche durch die Grundierung geschlossen wird und den Farben beim Auftragen das Öl nicht entzogen wird. Entscheidest du dich für den Malkarton, benötigst du keine Grundierung.
Ölfarbe trocknet im Vergleich zu anderen Farben sehr langsam. Durch das Zumischen von Malmitteln lässt sich die Trocknungszeit verringern, aber die es bringt doch auch Vorteile mit sich, wenn die Farben lange brauchen um zu trocknen. Ob es sinnvoll ist Malmittel dazu zumischen ist maßgeblich davon abhängig mit welcher Technik du malen möchtest. Bei der Nass in Nass Technik wird dein gesamtes Bild nur aus einer Schicht bestehen und du kannst den langsamen Trocknungsprozess gut nutzen. Die Farben trocknen tatsächlich so langsam, dass du zwischendurch auch Pausen einlegen kannst. Wenn du jedoch Schicht über Schicht malen möchtest, muss jede Schicht bevor du eine neue aufträgst gut getrocknet sein. Um dem Trocknen da etwas nachzuhelfen, macht es Sinn den Farben ein Malmittel wie beispielsweise Liquin beizumischen. Die goldene Regel beim Auftragen von Schichten ist: fett auf mager. Das bezieht sich auf den Ölanteil in deinen Farben. Um Risse zu vermeiden, sollte in den oberen Farbschichten immer mehr Öl zugemischt werden. Aber keine Sorge, egal wie stark du die Farben verdünnst, die Farbpigmente ändern sich nicht. Beachte auch, dass je nach Dicke deiner Schicht(en) es mehrere Tage dauern kann bis dein Bild trocken ist.
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Was ist bei Acrylmalerei zu beachten?
Insgesamt gibt es nur wenige Punkte, die bei der Acrylmalerei zu beachten sind. Da aber auch Acrylfarbe sich aus Kleidung nicht mehr auswaschen lässt, ist es sinnvoll alte Kleidung zu tragen und auch eine Unterlage auszulegen. Zum Mischen der Farben ist eine kleine Palette von Vorteil, die kann aber auch aus einem alten Teller oder einer kleinen Holz- oder Kunststoffplatte bestehen.
Da Acrylfarbe sehr schnell trocknet, sollte immer nur so viel Farbe aus den Tuben gedrückt werden, wie benötigt wird, da die Farbe sonst schnell unbrauchbar wird. Um die dickflüssige Farbe zu verdünnen, kannst du einfach etwas Wasser hinzufügen. Je nach Technik wird gar kein, mehr oder weniger Wasser den Farben beigemischt.
Bei der Lasurtechnik wird der Farbe viel Wasser hinzugefügt, um die Deckkraft der Farben zu reduzieren. Diese Technik wird häufig für Hintergründe verwendet oder um durch das Schichten optische Farbmischungen zu erzeugen.
Um Farbverläufe zu erzeugen wird mit der Lavier-Technik gearbeitet. Hier wird der Malgrund zuvor mit Wasser bemalt und anschließend die Farbe aufgetragen. Um ein ebenmäßiges Ergebnis, ohne sichtbare einzelne Pinselstriche zu erhalten, kann mit einem großen, flachen Pinsel ohne Druck über das Bild gestrichen werden.
Je deckender der Farbauftrag sein soll, desto weniger Wasser sollte der Farbe hinzugefügt werden. Um vollständig deckend zu malen, kann die Farbe auch direkt aus der Tube genommen werden.