
Wofür schlägt dein Kunstherz?
Für jegliche Form von Loose Watercolor bzw. Aquarellillustrationen, neuerdings schlägt mein Herz aber auch für Mixed Media & Gouache.
Worin siehst du deinen Wiedererkennungswert?
Lockere und stets bunte Illustrationen, dennoch mit schönen abgedunkelten Nuancen. Meine lockeren „Sprenkel-Tupfer“, meine nicht allzu perfektionistische Herangehensweise an Illustrationen.
So malst du eine Strelitzie
Dafür brauchst du nur die Aquarellfarben, die du magst, und ein paar Rundpinsel. Ich habe Schmincke Horadam Supergranulating Aquarellfarben und KUM Memory Point Rundpinsel verwendet.
Schritt 1
Skizze und Blätter
Übertrage zuerst die Skizze der Strelitzie auf dein Aquarellpapier. Dafür kannst du einen normalen oder auch einen wasservermalbaren Bleistift nehmen. Danach grundiere ich die einzelnen Blätter in einem hellen Grün und tupfe nass in nass dunklere Pigmente in die noch feuchte Farbe. Das helle Grün ist mit mehr Wasser gemischt als das Grün, das ich für die Nass-in-Nass-Technik verwende.

Schritt 2
Der Korb
Gleichzeitig grundiere ich den Blumentopf bzw. Bastkorb in einem hellen Braunton (Tundra Orange). Dabei achte ich hier und da auf ein Licht- und Schattenspiel. Deshalb tupfe ich auf einer Seite dunklere Farbe in die noch nasse Fläche. So entsteht auch ein Schatteneffekt. Auf der anderen Seite nehme ich Farbe und Pigmente mit einem Küchentuch wieder ab. Du kannst diesen Kontrast auch mit einem feuchten Rundpinsel verblenden, wie es dir gefällt.

Schritt 3
Details
Als Nächstes kommen die Details. Die setze ich mit einem feinen Rundpinsel. Dafür ist es aber wichtig, dass der Untergrund schon gut getrocknet ist. Dann male ich das Geflecht im Braunton, den ich für den Untergrund verwendet habe, und die Blattadern im passenden Grün. Wenn es dir noch etwas zu hell ist, kannst du auch etwas Braun (z. B. Sepia) dazumischen. Dadurch wird der Ton noch dunkler. Die Blumenerde tupfe ich dann ebenfalls im Sepiabraun – und voilà, deine Illustration ist fertig.










